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Filme gesehen: KW 44

I spit on your Grave (Steven R. Monroe, US 2010)
Warum tut man sich einen solchen Film an? Einen Film, in dem eine junge Touristin im amerikanischen Hinterland von fünf Einheimischen vergewaltigt und dafür schreckliche (körperliche) Rache an ihnen übt? Wohl nur wenn man auf Gore steht und beim Filmkonsum gerne unangenehme Gefühle in sich wecken möchte. Und das schafft I spit on your Grave trotz platter Figuren und Story tadellos. Auch wenn es oftmals so scheint, als lege die Essenz des Films einzig und allein darin, durch möglicht hohe Brutalität provozieren zu wollen – so muss man doch anerkennen, dass es ihm bestens gelingt, Spannung aufzubauen und selbst die abgehärtetsten Typen zum Wegschauen zu zwingen. In der deutschen Version allerdings hemmungslos zerschnitten.
imdb / Trailer

Monty Pythons wunderbare Welt der Schwerkraft (Monty Python’s And now for something completely different, Ian MacNaughton, UK 1971)
Im Prinzip kein richtiger Film, sondern nur ein Best-Of der Sketche aus der TV-Show der britischen Altherrentruppe. Fans wissen schon, dass der Humor dieser sechs Herren sehr unkonventionell und „unmodern“ ist – besonders, wenn man gegenwärtige „Sketch-Comedy“ gewohnt ist (vorausgesetzt, man will diese Sat.1-Shows überhaupt Comedy nennen). Für mich war es aber definitiv Pflicht, das endlich mal nachzuholen – und gelohnt hat es sich allemal.
imdb / Trailer

Zombieland (Ruben Fleischer, US 2009)
Seit Shaun of the Dead haben es Zombiekomödien schwer bei mir. So hat es auch Zombieland nicht geschafft, mich wirklich zu begeistern. Der Film beginnt stark, verspielt sein Potenzial mit fortlaufender Dauer jedoch, weil er die anfangs persifilierten Klischees immer mehr bedient – und überhaupt immer „unlogischer“ wird. Einzig der (wieder einmal) fantastische Woody Harrelson schafft es, den Film bis zum Ende sehenswert zu halten.
imdb / Trailer

Serie: The Walking Dead (amc, US 2010-…) – Staffel 1 & 2
Und wo wir gerade bei Zombies sindBinge watching ist etwas schreckliches. Wenn ich einmal zwei Staffeln einer Serie in einer Woche abklappere, habe ich immer das Gefühl, irgendwie noch mehr Lebenszeit als sonst verschwendet zu haben. The Walking Dead provoziert das aber auch – selbst wenn man, wie ich, die ersten drei Staffel schon kennt und nun noch einmal wiederholt. Ich mag das Intro. Ich mag diesen ganzen B-Movie-Charme in der Optik. Ich bin so dankbar dafür, dass die Vorlage das popkulturelle Klischee „Zombie“ wieder aus der Versenkung geholt hat. Und ich merke immer wieder, dass diese Serie – trotz einiger Längen und Logiklöcher – teils verdammt gut geschrieben ist. Aber ihr kennt die ja eh alle schon.
imdb / Trailer Season 1 / Trailer Season 2

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