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Filme gesehen: KW 8 2015

Super – Shut up, Crime! (Super, James Gunn, USA 2010)
Bevor James Gunn mit Guardians of the Galaxy in den Uber-Mainstream aufstieg, machte er mit diesem Film von sich reden. Super ist im Prinzip die erwachsene Version von Kick-Ass: das normale Weichei aus der Nachbarschaft wird zum Superhelden und gerät mit echten Gangstern aneinander. Dabei ist der Film mindestens genau so witzig wie sein geistiges Vorbild, eine deutliche Spur brutaler und frecher, wartet mit der tollen Ellen Page auf und endet schließlich auf eine angenehm melancholische Note. Beste Unterhaltung.
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Tiger and Dragon (Wòhǔ Cánglóng, Ang Lee, TWN/HKG/USA/CHN 2000)
China, 18. Jahrhundert: es geht um Ehre, Rache, dunkle Mächte, ein gestohlenes Schwert und ein junges Mädchen, das ihrer Zwangsehe entfliehen will. Chow Yun-Fat und Konsorten prügeln sich in großartigen und penibel choreografierten Kampfszenen die Schädel ein und im Gegensatz zu amerikanischen Actionfilmen ist das glücklicherweise nur minimal zerschnitten. Zwar sieht es schon immer ein bisschen lächerlich aus, wenn die Schauspieler so offensichtlich von irgendwelchen Seilen getragen werden, aber das hier ist einfach episches Asia-Mainstream-Kino vom Feinsten.
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Willkommen bei den Rileys (Welcome to the Rileys, Jake Scott, USA 2010)
James Gandolfini neben Kristin Stewart – Tony Soprano neben Twilight-Bella. Kann das funktionieren? Offensichtlich ja, denn Willkommen bei den Rileys ist vielleicht kein überragendes, aber zumindest sehr gelungenes und herzerwärmendes Kino, in dem sich ein älteres Pärchen als Ersatzeltern für eine abgestürzte Stripperin versuchen. Ein positiver Film, in dem ganz bewusst Klischees aufgebrochen werden und der damit höchst empfehlenswert ist.
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So finster die Nacht (Låt den rätte komma in, Tomas Alfredson, SWE 2008)
So finster die Nacht beginnt als Coming of Age-/Kinderdrama, wandelt sich dann aber plötzlich zu einem Horror-Drama mit übernatürlichen Wesen und wird damit nach 30 Minuten plötzlich deutlich interessanter, als er anfangs erscheint. Wieder einmal ist es diese skandinavische Nüchternheit, die den Film durchzieht und an der man als Zuschauer erst mal seine Freude haben muss. Dann aber kann die Kombination aus Tristesse, kindlicher Zuneigung und drastisch brutalen Bildern eine ziemlich starke Wirkung entfalten.
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Green Zone (Paul Greengrass, USA/FRA/ESP 2010)
Einen Monat, nach dem die USA im Irak einmaschiert ist, suchen deren Streitkräfte dort vergeblich nach Massenvernichtungswaffen, die es – wie wir heute wissen – natürlich nicht gab. Green Zone ist ein Polit-/Kriegs-Thriller, in dem ein US-Soldat (Matt Damon) bei der allmählichen Aufklärung dieser Farce zwischen die Fronten gerät. Das ist hochspannend und actiongeladen umgesetzt, zudem noch sehr US-kritisch, krankt aber stellenweise an der unfassbar hektischen Wackelkamera und den viel zu schnellen Schnitten.
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