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Filme gesehen: KW 11 2015

Wedding Planner – Verliebt, verlobt, verplant (The Wedding Planner, Adam Shankman, USA 2001)
Kategorie „Hochzeitsfilm“. Immer schwierig, weil es dafür ja einer gewissen Begeisterungsfähigkeit bedarf. In diesem Falle geht’s um eine simple Romanze zwischen einer von der Männerwelt enttäuschten Jennifer Lopez und einem Matthew McConaughey, dessen Hochzeit sie eigentlichen planen soll. Voraussehbare Story, dazu noch ein wenig Humor, der eher peinlich als witzig ist. Nebenbei: erstaunlich wie hässlich McConaughey mit blonden Haaren aussieht…
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The Riot Club (Lone Scherfig, UK 2014)
Noch ’ne schwierige Nummer, denn der Trailer will diesen Film als etwas ganz anderes verkaufen. The Riot Club ist kein typisches College-Drama, sondern das Porträt einer fiktiven Studenten-Elite-Vereinigung an einer Elite-Uni. Sämtliche Hauptfiguren sind wunderbar hassenswerte Mistkerle und so etwas hat ja prinzipiell immer erzählerisches Potenzial. Das große Problem des Films ist jedoch, dass es fast 70 Minuten dauert, bis irgendetwas passiert, wodurch so etwas wie Spannung entsteht – deren Auflösung dann auch recht halbgar geschieht. Gut ansehbar, solange man sich nicht durch den Trailer täuschen bzw. spoilen lässt.
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Was passiert, wenn’s passiert ist (What to expect when you’re expecting, Kirk Jones, USA 2012)
Kategorie „Schwangerschaftsfilm“ (falls es sowas gibt). Ebenfalls schwierig. Aber in diesem Fall recht gut. Es geht um’s Kinderkriegen in all seinen Formen – und das aus Sicht von fünf Pärchen, die leider nur rudimentär miteinander verbunden sind. Das ist dann aber auch schon die größte Schwäche eines Films, der insgesamt gute, seichte Abendunterhaltung ist.
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Das Beste kommt zum Schluss (The Bucket List, Rob Reiner, USA 2007)
Wenn Morgan Freeman und Jack Nicholson Seite an Seite spielen, dann ist das ein Treffen der Giganten, von dem man einiges erwarten darf. An Das Beste kommt zum Schluss ist dann auch nichts wirklich falsch: zwei Männer aus völlig verschiedenen Welten verbringen nach einer Krebs-Prognose das letzte Jahr ihres Lebens zusammen und reisen um die Welt. Und dennoch fehlt irgendetwas, vielleicht das letzte bisschen Charme und Herzlichkeit, die Ziemlich beste Freunde oder Mit Herz und Hand so großartig gemacht haben. Letztlich ist die zweite Hälfte von Das Beste kommt zum Schluss nur eine Aneinanderreihung großer Bilder und der Film insgesamt – wenn man böse sein will – ein Abfeuern von Klischees.
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John Carter – Zwischen zwei Welten (John Carter, Andrew Stanton, USA 2012)
So halbgar, wie immer wieder gesagt wird, ist John Carter eigentlich gar nicht. Klar: die Figuren sind allesamt flach wie Papier, der Hauptdarsteller so unglaubwürdig wie es nur geht und wenn so etwas wie Charakterentwicklung betrieben wird, ist das höchst einschläfernd. Doch das, worauf es bei Science Fiction in erster Linie ankommt, ist bei dieser Umsetzung der uralten Buchreihe dann doch gelungen: die fiktive Welt ist faszinierend genug, dass man gern in sie eintaucht und einfach mal abschaltet. Nix für die DVD-Sammlung, aber zumindest für ein Film einen entspannten SciFi-Abend.
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