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Filme gesehen #36

Diese Woche mit Rambo, St. Vincent, John Wick, Kung Fury und Inside Llewyn Davis.

Rambo (First Blood, Ted Kotcheff, USA 1982)
Ich kannte bisher nur den (meines Erachtens sehr guten) vierten Teil der Reihe. Umso bemerkenswerter, dass es in First Blood tatsächlich nur einen einzigen Toten gibt. Auch abseits davon ist Rambo ein (immer noch) sehr, sehr guter Film, in dem Sly Stallone sich sogar mal als echter Schauspieler beweisen darf.
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St. Vincent (Theodore Melfi, USA 2014)
Klasissche(s) Generationen-Komödie(/Drama): älterer, mürrischer Mann trifft auf aufgeweckten, aber ausgegrenzten Jungen und beide blühen durch den anderen auf. Ebenso berührend wie witzig, mit einem fantastischen Bill Murray in der Hauptrolle und einer Melissa McCarthy, die zeigt, dass sie tatsächlich auch mal eine normale bzw. erträgliche Rolle spielen kann. Exzellenter Feel-Good-Movie.
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John Wick (Chad Stahelski/David Leitch, USA 2014)
Wenn John Wick eines gelingt, dann uns klar zu machen, dass sein gleichnamiger Held ein verdammt harter Hund ist. Auch die Action kann man noch ganz gut finden. Davon abgesehen bietet John Wick aber rein gar nichts, dass irgendwie sehenswert wäre: keine tollen Bilder, kein toller Soundtrack, keine interessanten Figuren, keine einprägsame Handlung. Dazu kommen dann noch einige filmstilistische Fehlgriffe und am Ende bleibt ein Film, an den man sich am nächsten Tag höchstens nur noch erinnert, weil er größtenteils so mies war. Und vielleicht noch wegen des Hundes.
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Kung Fury (David Sandberg, SWE 2015)
Der Hype-Kurzfilm der Stunde will nur eines sein: möglichst trashig. Deshalb gibt’s hier ein 80er-Jahre-Maimi-Setting, elektronische Musik, bewusst auf schlecht gemachte Effekte, Kung-Fu, Kampfroboter, Hacker, Dinosauerier, nordische Götter und vor allem: Nazis. Es fehlen nur noch die Zombies, damit (no offense) die Hose jedes Pseudo-Nerds feucht wird. Auch wenn ich per se nichts gegen so etwas habe – aber irgendwann man es mit diesem Mist irgendwann echt übertreiben. Kung Fury zeigt, wie das wesentlichste Element der Popkultur – das Zitat – bis ins Unerträgliche gesteigert werden kann. Und dass Crowdfunding doch nicht der viel beschworene Heilsbringer sein muss.
imdbGanzer Film auf YouTube

Inside Llewyn Davis (Joel & Ethan Coen, USA 2013)
Musiker-Dramen sind in der Regel ja eher erheiternde Kost, von Inside Llewyn Davis kann man das jedoch nicht behaupten. Ein sehr gut schauspielernder und fantastisch singender Oscar Isaac verkörpert hier einen jungen Folkmusiker, der vergeblich versucht, zum „richtigen“ Künstler“ zu werden. Im gewohnt guten Coen-Brüder-Stil führt das zur Dekonstruktion des gesamten Genres. Nicht der beste Film der Brüder, aber immer noch ein sehr guter.
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