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Filme gesehen #39

Diese Woche mit Zwei glorreiche Halunken, Jupiter Ascending, Rock of Ages, Sieben, Titan A.E. und Die nackte Kanone.

Zwei glorreiche Halunken (Il buono, il brutto, il cattivo, Sergio Leone, ITA/ESP/DEU 1966)
Western Epos par excellence. Sergio Leones Großwerk hat alles, was ein richtig guter Film braucht: tolle Darsteller und Figuren, eine spannende, wendungsreiche Geschichte, zahlreiche Schauplätze, grandiose Musik (durch die mir jetzt endlich vollkommen klar ist, warum Ennio Morricone so ein dermaßen gefeierter Komponist ist) und eine Kameraarbeit, die über alle Zweifel erhaben ist. Trotz 3 Stunden Laufzeit zu keiner Sekunde weder langweilig noch -atmig.
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Jupiter Ascending (Lana & Andy Wachowski, USA 2015)
Die Wachowskis versuchen, eine zweite Matrix-Trilogie zu schaffen – und verkacken’s diesmal schon beim ersten Film. Die wirre bis dämliche Story und die unerträglichen Figuren (Eddie Redmayne… Mann oh Mann) sowie die durchschnittlichen CGI-Effekte sind ja schlimm genug – aber offensichtlich weiß man im Hause Wachowski einfach nicht mehr, wie gutes Design aussieht. Jupiter Ascending ist schlicht kein guter Film, dem man höchstens einen gewissen Trash-Charme abgewinnen kann.
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Rock of Ages (Adam Shankman, USA 2012)
Ich hatte mich ja auf einen unterhaltsamen Musikfilm eingestellt. Dann stellte sich Rock of Ages als Musicalfilm heraus. Flache Story, klischeehafte Figuren und seltsame musikalische Einschübe sind da natürlich vorprogrammiert. Aber abgesehen davon, dass die beiden Hauptfiguren absolute Nulpen und in jeder Hinsicht vollkommen überflüssig sind, scheitert der Film bereits an seinem essentiellen Element: der Musik. Die ist für meine Begriffe nämlich viel zu softer Pop-Rock, um daraus ein cooles Rock-Musical machen zu können. Einzige, winzige Lichtblicke: Tom Cruise und Alec Baldwin.
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Sieben (Se7en, David Fincher, USA 1995)
Habe ich schon seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gesehen. Sieben ist auch heute noch ein großartiger Krimi, dem man seit Alter in keinster Weise anmerkt. Okay, vielleicht wirkt dieses Sieben Tödsünden-Ding mittlerweile ein bisschen ausgelutscht. Aber mehr kann und will ich an diesem Film auch nicht herummäkeln.
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Titan A.E. (Don Bluth/Gary Goldman, USA 2000)
SciFi-Zeichentrickfilm um eine Gruppe von Menschen, die sich nach der Zerstörung der Erde auf die Suche nach dem letzten großen Raumschiff der Menschheit begeben. Ganz nette Welt, die hier aufgebaut wird, dazu gibt’s noch sympathische Figuren. Zwar hätte etwas weniger Computeranimation zum Einsatz kommen können und die gelegentlich eingestreuten Songs sind ein bisschen peinlich – in Summe aber ein guter Film für einen Sonntag Morgen.
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Die nackte Kanone (The Naked Gun: From the Files of Police Squad!, David Zucker, USA 1988)
Nichts fürs Hirn, dafür was fürs Zwerchfell. Die nackt Kanone ist natürlich Slapstick in Reinstform und damit Geschmackssache, aber kurzweilig genug, um für einen Abend optimalst zu unterhalten. Wenn schon nicht als Klassiker, dann zumindest als absoluter Kultfilm zu akzeptieren.
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