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Filme gesehen #40

Diese Woche mit Ziemlich beste Freunde, Es war einmal in Amerika, Burlesque und Annie.

Ziemlich beste Freunde (Intouchables, Olivier Nakache/Éric Toledano, FRA 2011)
Trotz aller Formelhaftigkeit, die durch die letzten zwei Jahre des französischen Kinos klar geworden ist (siehe Monsieur Claude und seine Töchter), einfach nur ein großartiger Feel-Good-Movie. Das liegt vor allem an einer seiner entscheidenden Qualitäten: Ziemlich beste Freunde hat Charme wie kaum ein zweiter Film, der allein auf der Gegensätzlichkeit seiner beiden Hauptfiguren basiert.
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Es war einmal in Amerika (Once upon a Time in America, Sergio Leone, ITA/USA 1984)
Dass Es war einmal in Amerika nicht ganz so populär ist, wie die Pate-Trilogie, liegt vermutlich an seiner Länge: mehr als dreieinhalb Stunden sind mal nicht eben so frei gemacht und nagen ganz schön an der Konzentration. Vor allem, wenn Leone sich dabei so viel Zeit nimmt, Blicke und Bilder wirken zu lassen. Dennoch lohnt es sich zu jeder einzelnen Sekunde. Diese klassische, wenn auch etwas unkonventionell erzählte Gangster-Story ist ein absolutes Meisterwerk des amerikanisches Kinos und wird zurecht an einigen Stellen als bester Film aller Zeiten betitelt.
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Burlesque (Steven Antin, USA 2010)
So etwas hatte ich mir letzte Woche schon eher erhofft, als ich mir Rock of Ages angesehen habe: junge Frau flieht aus dem Hinterland nach Los Angeles um dort Künstlerin zu werden und schafft das am Ende auch. Dazwischen gibt’s Liebeleien und alle möglichen Probleme. Burlesque ist ein prototypischer Musikfilm, der kaum berechenbarer sein könnte. Aber: die Musik und die Tanzeinlagen sind stimmig – auch wenn die zweite Hälfte diesbezüglich etwas abfällt. Dennoch: okay bis gut.
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Annie (Will Gluck, USA 2014)
Er hätte ja durchaus unterhalterisches Potential gehabt. Aber die Musicalverfilmung (ja, noch eine…) Annie verschenkt nahezu alles davon durch eine unfassbar kitschige Story, papierflache Figuren und fremdschämigen Humor. Am schlimmsten jedoch – und da kann ich mich leider nur wiederholen – ist sein Versagen auf musikalischer Ebene, was durch die deutsche Übersetzung der Songs noch einmal potenziert wird. Gleich wieder vergessen.
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