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Filme gesehen #54

Diese Woche mit Tödliche Versprechen – Eastern Promises, Supermensch – Wer ist Shep Gordon?, (nochmal) Mad Max: Fury Road und Bornholmer Straße.

Tödliche Versprechen – Eastern Promises (Eastern Promises, David Cronenberg, GBR/CAN 2007)
Gangsterfilm um die Machenschaften der Russenmafia in London. Der ist durchaus spannend und fühlt sich dabei halbwegs authentisch an, doch leider fehlt Tödliche Versprechen ein würdiger Abschluss. 20 bis 30 Minuten mehr Laufzeit oder wenigstens ein ordentlicher Höhepunkt, dann wäre daraus ein richtig gutes Genre-Exemplar geworden. In dieser Form jedoch ist es schwierig, in dem Film irgendetwas wirklich Herausragendes zu entdecken. Außer vielleicht, dass Viggo Mortensen, Vincent Cassel und Armin Mueller-Stahl hier allesamt Russen spielen.
imdb / Trailer

Supermensch – Wer ist Shep Gordon? (Supermensch: The Legend of Shep Gordon, Mike Myers, USA 2013)
Tja, wer ist Shep Gordon? Unter anderem der Manager von Alice Cooper sowie einem Dutzend weiterer Musiker. Außerdem Filmproduzent, Erfinder des Star-Koch-Tums, Freund des Dalai Lama und von halb Hollywood, Philanthrop. Und dabei ein höchst sympathischer und liebenswerter Mensch. Zumindest will ihn uns diese Doku als solchen verkaufen. Davon abgesehen, dass Supermensch die großen „Wow“-Momente einer herausragenden Doku fehlen, fühlt sich das Ganze ein wenig zu sehr wie ein Freundschaftsdienst seitens Mike Myers an. Schwieriger Fall: Supermensch mangelt es trotz durchaus sehenswerten Inhalts an spektakulärer Substanz und gleichzeitig an der nötigen Glaubwürdigkeit.
imdb / Trailer

Mad Max: Fury Road (George Miller, AUS/USA 2015)
Nur noch ein kleiner Nachtrag zum letzten mal: in der deutschen Synchro gefällt mit Fury Road doch deutlich besser als in der Originalfassung.
imdb / Trailer

Bornholmer Straße (Christian Schwochow, DEU 2014)
Ein deutscher Fernsehfilm über die Nacht des Mauerfalls und die Ereignisse am Grenzübergang Bornholmer Straße. Hätte ich diese Zusammenfassung lediglich auf Papier gelesen, wäre die Reaktion entweder Gähnen oder Brechreiz gewesen, doch ich muss zugeben, dass Bornholmer Straße ein ebenso sympathischer wie unterhaltsamer Film geworden ist. Insbesondere dass die Ereignisse innerhalb eines solch kleinen örtlichen und zeitlichen Rahmens stattfinden, macht ihn wunderbar kompakt; hinzu kommt eine ordentliche Portion Humor, mit dem mal zwar erst mal warm werden muss. Dann aber entpuppt sich Bornholmer Straße als gute, kurzweilige Unterhaltung – auch für diejenigen, die die 30 noch nicht erreicht haben.
imdb / Trailer

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