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Filme gesehen #91

Diese Woche mit Star Trek: Into Darkness, Super Mario Bros. und Ernest & Celestine.

Star Trek: Into Darkness (J.J. Abrams, USA 2013)
Auf den passablen Erstling folgt ein weniger passabler zweiter Teil, dessen größtes Feature Benedict Cumberbatch ist. Der darf hier den übermenschlichen Bösewicht mimen, was man ihm nur bedingt abnimmt. Ansonsten gibt es hier eigentlich kaum noch etwas zu sagen: Story und Action sind in Ordnung, alles ein wenig überinszeniert, aber passt schon. Solide Sci-Fi-Unterhaltung mit wenigen Momenten, die tatsächlich im Gedächtnis bleiben.
imdb / Trailer
3,5Super Mario Bros. (Annabel Jankel/Rocky Morton, USA 1993)
Hiermit nahm das Unheil seinen Lauf: Super Mario Bros. gilt als aller-allererste Videospielverfilmung – und hat dieser Art der Adaption völlig zu Recht den schlechten Ruf eingehandelt, unter dem sie heute immer noch leidet. Denn was hier abgefeuert wird, entsprang entweder der Fantasie eines zugekoksten Hollywood-Producers oder eines jugendlichen Sci-Fi-Nerds, auf dessen Drehbuch lediglich bekannte Namen aus dem Mario-Universum geklatscht wurden. Nicht falsch verstehen: Es ist ja lobenswert, wenn bei einer Adaption nicht nur kopiert wird, sondern auch etwas Kreativität im Spiel ist. Doch die beiden Brüder zu erfolglosen Klempner in New York zu machen, die zur Rettung einer jungen Dame in eine Paralleldimension reisen, in der sich die Dinosaurier zu Menschen weiterentwickelt haben, könnte kaum weiter von der Vorlage entfernt sein. Mit seinen kurious-absurden Figuren, Kostümen und Kulissen erinnert das alles an Filme wie Total Recall oder Brazil – nur eben in schlecht und mit Logiklücken, die einem mit vollster Wucht ins Gesicht springen. Okay, Super Mario Bros. kann aufgrund seines trashigen Charmes unter den richtigen Umständen viel Spaß machen. Doch abseits davon versammelt sich in diesem Film das schlimmste der 90er Jahre – und wer Mario bisher immer für einen sympathischen Typen gehalten hat, der wird hier eines schlechteren belehrt.
imdb / Trailer
1,5

Ernest & Célestine (Ernest et Célestine, Stéphane Aubier/Vincent Patar/Benjamin Renner, FRA/BEL/LUX 2012) 
Manchmal darf es auch ein Kinderfilm sein. Und wenn der so sympathisch und liebens-wert wie Ernest & Celestine ist, dann kann man sich damit auch als Erwachsenen einen wunderbaren Sonntagnachmittag machen. Bär und Maus werden Freunde, auseinander-gerissen und am Ende ist alles wieder gut. Natürlich nichts außergewöhnliches, aber mit einer verspielten Pastell-Zeichentrickoptik umgesetzt und vielen kleinen visuellen Gags verfeinert. 80 Minuten wunderschön anzusehendes Wohlfühlkino.
imdb / Trailer
4,5

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