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In eigener Sache: Das Ende von „Filme gesehen“

Ich war schon ein bisschen gerührt über die vielen Reaktionen zur Ankündigung, die Kategorie „Filme gesehen“ werde mit der dieswöchigen 200. Ausgabe ihr Ende finden. Wie versprochen, will ich nun erklären, wie es dazu kommt und was sich in Folge dessen auf diesem Blog ändern wird.

Warum sich etwas ändern wird

Der Gedanke, ein wenig umzustrukturieren, verfolgt mich schon seit einigen Monaten. Im Wesentlichen hat das zwei Gründe: stagnierende bis sinkende Leserzahlen und die Tatsache, dass die aktuelle Struktur meines Blogs meinen Filmkonsum zu stark (und nicht immer im positiven Sinne) beeinflusst.

Bisher sah es so aus: Montags kommt „Filme gesehen“, kurz vor Wochenende dann eine längere Kritik zu einem aktuellen Kinofilm oder einer neuen DVD-Veröffentlichung. Für „Filme gesehen“ hatte ich mir vorgenommen, stets drei (idealerweise noch nicht besprochene) Filme vorzustellen. Denn nur zwei Filme oder gar nur ein einzelner sind meinem Empfinden nach zu wenig.

In der Regel gehe ich am Donnerstag, Freitag oder Samstag ins Kino. Das „Problem“, das sich nun ergibt: Der Text zu diesem Kinobesuch kann erst eine knappe Woche später erscheinen. Denn bei nur zwei Beiträgen pro Woche sollten diese ja auch über die Woche verteilt erscheinen. Und der Montag war bisher schon reserviert (mitten in der Woche würde ein Wochenrückblick ja auch wenig Sinn ergeben…). Idealerweise sollte ein Kinofilm meines Erachtens aber auch zeitnah zum Kinostart besprochen werden.

Diese festgefahrene (und, zugegeben, selbst auferlegte) Struktur ist einerseits also hinsichtlich des Veröffentlichungsrhythmus problematisch – und andererseits, weil ich dadurch quasi gezwungen bin, einmal pro Woche ins Kino zu gehen. An sich ist das etwas, das bei mir in der Regel eh geschieht. Doch wenn einmal eine schwache Woche ansteht (so wie die aktuelle) oder ich im umgekehrten Fall mehrfach pro Woche gehe (so wie im Frühjahr), dann ist das suboptimal.

Kurzum: Meine aktuelle Blog-Strukturierung ist mir zu unflexibel. Das hat sich – so denke ich – teilweise auch in der suboptimalen Qualität einiger Texte nieder.

Was sich ändert

Das klingt nun möglicherweise nach drastischen Veränderungen – was jedoch nicht der Fall sein wird. Die größte: „Filme gesehen“ wird eingestellt (die 200 wollte ich zumindest noch voll machen). Stattdessen wird nun jeder Film einen separaten Beitrag bekommen. Die Länge der meisten Texte (vor allem die zu den daheim geschauten) wird sich an der von „Filme gesehen“ orientieren: einige wenige Zeilen, die den Inhalt umreißen und einen kurzen Eindruck vermittelt. Bei den „Kino“-Beiträgen werde ich ebenfalls versuchen, kürzer und pointierter zu schreiben.

Das Ziel soll letztlich sein, keine großen Unterschiede zwischen allen gesehenen Filmen zu machen. Heißt: Wenn ein Kinobesuch nicht viel hergibt, muss ich keine ausführliche Kritik mehr schreiben – wenn jedoch ein daheim gesehener Film mehr hergibt, kann es auch hier etwas ausführlicher werden als bei „Filme gesehen“.

Nochmal: Flexibilität ist das Stichwort. Das bedeutet auch, dass die Anzahl der wöchentlichen Beiträge von minimal zwei bis höchstens fünf variieren wird. Je nachdem, wie viel Zeit und Muße ich in dieser Woche für mein liebstes Hobby aufbringen kann. Neben der dadurch (hoffentlich) besseren Übersicht für den Leser, erhoffe ich mir durch diese Veränderungen – so ehrlich will ich sein – auch, dass meine Leserzahlen wieder steigen.

Zu guter Letzt: Ich danke allen alteingesessenen und neuen Leser, Likern und Kommentatoren für ihr reges Feedback, das ich jede Woche bekomme und hoffe, euch auch weiterhin auf meiner Seite begrüßen zu können. Erst durch euch bekommt all das hier einen Sinn.

So, nun mache ich aber erst mal ein paar Tage Urlaub. Ab der darauffolgenden Woche werde ich dann die angesprochenen Veränderungen in die Tat umsetzen. Bis dahin herrscht hier Funkstille.

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4 Kommentare zu „In eigener Sache: Das Ende von „Filme gesehen“ Hinterlasse einen Kommentar

  1. Ich find’s gut, dass du dich da selbst reflektierst und einfach was umänderst. Am Ende soll dich das ja alles nicht irgendwie erschlagen und am Ende ist es dein Blog und du kannst machen, was du willst – mich wirst du hier eh nicht los 😀

    Aber ja, das mit den selbst auferlegten Strukturen kenne ich nur zu gut. Da muss man mit der Zeit immer mal ein wenig was ändern, um nicht selbst Sklave des Blogs zu werden.

    Gefällt 1 Person

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