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James Bond: Der Hauch des Todes

The Living Daylights, John Glen, UK 1987

Der letzte Eintrag meines James-Bond-„Marathons“ (Im Angesicht des Todes) ist schon ein Weilchen her… Aber mein Vorhaben, alle Bond-Filme chronologisch zu schauen, geht nichtsdestotrotz weiter. Der 15. Eintrag irritiert zunächst durch seinen ähnlichen deutschen Titel und einen neuen Hauptdarsteller, der auf meinen aktuellen Lieblings-Bond Roger Moore (R.I.P.) folgt. Und Moore wird auch vorerst mein Lieblings-Bond bleiben, denn Timothy Dalton kann ihm charismatisch nicht das Wasser reichen. Immerhin gibt er der klassischsten aller Agentenfiguren einen neuen Spin: einen eleganteren und dezent agileren.

Inhaltlich geht die schrittweise Annäherung an das alte Feindbild UdSSR weiter. Bond und der MI6 müssen diesmal mit einem russischen General zusammenzuarbeiten, um einen Waffen- und Drogenhändler aufzuhalten. So rennt, hüpft, fährt und fliegt Bond durch halb Europa und landet am Ende in Afghanistan, wo der Film mit einem explosiven Finale endet. Alles davor ist unterhaltsam, bleibt jedoch unspektakulär und bietet wenig Neues. Der Hauch des Todes ist deshalb einer jener durchschnittlichen Bonds, die schon wenige Tage später zu einer blassen Erinnerung verschwimmen. Dalton hat nur noch einen Versuch, um mich zu überzeugen. We will see…

imdb / Trailer

 

Bild: (c) Metro-Goldwyn-Mayer

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3 Kommentare zu „James Bond: Der Hauch des Todes Hinterlasse einen Kommentar

  1. Ich fand auch, dass Dalton seine Sache gut gemacht hat. Nachdem Moore endgültig zu alt war, musste auch irgendwie ein harter Schnitt her, der grundsätzlich auch gelungen ist. Alles wurde etwas realistischer: Der Plot, die Schurken, die Action. Aber wie du schon beschrieben hast, gab es nicht wirklich Neues zu sehen. Und bei der Action hatte zu dieser Zeit bereits andere (z.B. Die Hard & Co., oder alles was Stallone/Schwarzenegger machten) das Steuer in die Hand genommen. Mit Lizenz zum Töten ging man dann noch einen Schritt weiter, aber das hat dann vermutlich zu viele Fans der Ur-Bonds verschreckt und außerdem kam auch (leider) Pierce Brosnan von Remmington Steele frei…l

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    • Die Brosnan-Filme schweben derzeit nur als dunkle Kindheitserinnerungen in meinem Kopf rum. Aber die sind ja nun auch bald bei mir dran. Wobei die es wirklich nicht leicht haben werden, weil ich Brosnan als Schauspieler mal so gar nicht leiden kann…

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      • Ich möchte dir nicht die „Vorfreude“ nehmen, aber ich bin der Meinung, dass die Brosnan-Bonds dem Franchise qualitativ nur wenig beigesteuert haben. Aber bilde dir am besten eine eigene Meinung. Über das sonstige Schaffen des Mr. Brosnan bin ich allerdings auch nur sehr lückenhaft informiert. Der (erste) Mamma Mia soll gut sein 😊

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