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Burn after Reading

Ethan & Joel Coen, USA 2008

Etwa acht Jahre ist es her, seit ich diesen Film der Gebrüder Coen erstmals und zum einzigen Mal gesehen hatte. Wirklich positiv waren meine Erinnerungen nicht – wohl hauptsächlich deshalb, weil ich in meiner jugendlichen Naivität wenig mit der subtilen, schwarzhumorigen Art der Kult-Regisseure anfangen konnte. Nun stellt sich heraus: Burn after Reading ist zwar kein herausragender Film, aber einer, den ich bisher sträflich unterschätzt habe. Und einer, der sich selbst innerhalb der letzten Dialogzeilen perfekt zusammenfasst:

A: „Und was lernen wir daraus, Palmer?“

B: „Ich weiß es nicht, Sir.“

A: „Scheiße, ich weiß es auch nicht. Schätze, wir sollten das nicht wiederholen.“

B: „Ja, Sir.“

A: „Wenn ich nur wüsste, was eigentlich.“

Was für eine herrliche Pointe für diesen durch und durch durchgedrehten Film, der sich um verschwundene Geheimdienstunterlagen und unzählbar viele schrille Figuren dreht. Die typischen Coen-Elemente sind jedenfalls drin: schwarze Situationskomik, explosive Gewaltausbrüche, überraschende 04Wendungen und ein namhafter Cast, der unter anderem George Clooney, John Malkovich, Tilda Swinton, Brad Pitt, Frances McDormand, J.K. Simmons auflistet. Mehr Zutaten braucht es auch gar nicht, denn diese versierten Regisseure verwandeln sie in einem Gericht, das zwar nicht wirklich satt macht, aber trotzdem ziemlich gut schmeckt.

imdb / Trailer

 

Bild: (c) Tobis

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