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Tatsächlich… Liebe (Und frohe Weihnachten!)

Love actually, Richard Curtis, UK/USA/FRA 2003

Soeben gesehen und als besten Weihnachtsfilm befunden, der mir in dieser Adventssaison untergekommen ist. (Mag daran liegen, dass ich im Wesentlichen solche Rohrkrepierer wie Christmas with the Kranks und Netflix‘ Christmas Chronicles gesehen habe…) Tatsächlich… Liebe erzählt zahlreiche kleine Geschichten anhand eines Querschnitts durch einen Teil der Bevölkerung Londons: Singles und Pärchen, Männer und Frauen, Stars und Angestellte, Intellektuelle und Mittelschicht, Alt und Jung – jeder wird sich an der ein oder anderen Stelle wieder erkennen. Die einzelnen Erzählstränge bieten einen namhaften Cast (Hugh Grant, Alan Rickman, Emma Thompson, Colin Firth, etc.), sind nur lose verbunden, bilden zusammen jedoch ein erstaunlich vielschichtiges Konstrukt mit der Weihnachtszeit als emotionalem Handlungsrahmen und „Liebe“ als thematischem Oberbau.

Dazu gehören in der Realität eben auch weniger schöne Aspekte wie Eifersucht, unerfülltes Begehren oder Affären. Nicht für jede Figur und jedes Paar gibt es eine kathartische Auflösung, einige Stränge enden gar ziemlich ernüchternd, andere wiederum reichlich kitschig – aber nie zu kitschig. Dass jedoch nicht alle Handlungsstränge in Heile-Welt-Einerlei münden, so wie es in Weihnachtsfilmen üblich ist, ist die größte Leistungen von Tatsächlich… Liebe. Kein Familienfilm, aber eine der besten Optionen für einen Heiligabend im engsten Kreis und damit meine heutige Empfehlung.

Und schlussendlich: Fröhliche Weihnachten und in den kommenden Tagen hoffentlich besinnliche Stunden mit ein paar guten Filmen!

imdb / Trailer

Bild: (c) Universal

4 Kommentare zu „Tatsächlich… Liebe (Und frohe Weihnachten!) Hinterlasse einen Kommentar

  1. Der Film ist immer wieder ein Genuss. Die Geschichten sind durchgängig stark, gut besetzt und der Kitsch ist nicht zu übertrieben, zumindest nicht in einem Film dieser Art. Rührt mich jedes Mal wieder zu Tränen 😢

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