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Moxie. Zeit, zurückzuschlagen (2021)

Moxie, Amy Poehler, USA 2021 – Punkte und Kommas im Filmtitel – wo kommen wir denn da hin? Tatsächlich spiegelt diese Unkonventionalität aber genau den rebellischen Geist dieses Films wider: Moxie. Zeit, zurückzuschlagen dreht sich um die introvertierte Teenagerin Vivian (Hadley Robinson), die – inspiriert von den wilden, feministischen Tagen ihrer Mutter (Amy Poehler, zugleich Regisseurin) – genug vom Sexismus an ihrer High School hat, sich das Pseudonym Moxie zulegt, Flugblätter verteilt und auf diese Weise eine feministische Bewegung startet.

Das geschieht über den Großteil der Laufzeit mit enorm viel jugendlicher Energie und positivem Elan, kippt gegen Ende jedoch in eine etwas bemüht ernsthafte Stimmung. Dann wird es auf einmal sogar recht unangenehm, was angesichts des (neu) aufgemachten Themas zwar angemessen ist, in der Umsetzung jedoch einige dramaturgische Fallstricke mitnimmt.

Und doch weiß dieser Film von Anfang bis Ende zu unterhalten und seine Botschaften zwar wenig subtil, aber damit auch passend zu seiner jugendlichen Kernzielgruppe zu transportieren. Der Cast ist wunderbar divers, die junge Hauptdarstellerin ein echter Segen. Schön auch, dass Moxie nicht ausschließlich auf negative Männerfiguren setzt, sondern von krassen Sexisten über feige „Ich halte mich raus, das ist ein Frauending“-Kerle bis hin zu positiven, empathischen Charakteren eine ordentliche Bandbreite abdeckt.

Zur ausführlichen Kritik auf Kino-Zeit.de

imdb / Trailer

Bild: (c) Netflix

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